Frühling und Meer

Seit heut früh ist Lisa wieder fort. Eigentlich wollte sie ja am Sonntag schon wieder zurück nach Dijon fahren, aber das Auto ihrer Mitfahrgelegenheit hatte nen Achsenbruch oder so, und das hat sich natürlich n weng gezogen... Aber noch n weng Bordeaux ist ja auch nie das Falscheste! Waren auf jeden Fall schöne Tage gewesen, wir hatten uns ja auch scho n weng länger nimmer gesehen, irgendwann im August oder so. Und natürlich sind wir auch fleißig durch die Gegend gefahren:

Am Freitag erstmal obligatorisches Programm, Arcachon und Dune de Pyla. Nicht, dass ich schon genug davon hätte, aber ich war auch nicht unerfreut über die besondere Prägung dieses Ausflugs durch besonders geniales Wetter - Düne im Regen hatte ich noch nicht! War sehr prima, der Regen war nicht wirklich stark, aber durch den Wind hatte er doch eine sehr durchnässende Wirkung, und gesehen hat ma auch nicht wirklich was von der Düne aus - und wir hatten die Düne mal wirklich fast für uns allein!

Am nächsten Tag gings gleich wieder ans Meer, diesmal auch für mich was neues. Biarritz bei strahlendstem Sonnenschein und Frühlingstemperaturen, prima Sache Ich war positiv überrascht, dachte eigentlich, dass das die reinste Betonburg ist, dabei ist der "Stadtstrand" schon sehr schön hergerichtet und nicht jeder Blick durch Hotels verschandelt. Allerdings kann ich mir schon vorstellen, dass das im Sommer anders ist, der Sandstrand und die schön bepflanzten Felsen waren jetzt schon stark bevölkert! Ja, und natürlich richtiger Atlantik, richtige Wellen... Schööön Auch wenn wir diesmal nur mit den Füßen im Wasser waren. Danach sind wir nach Bayonne gefahren, das ist ja so gut wie an Biarritz drangewachsen. Bayonne liegt nicht am Meer - aber ist dafür eine wunderschöne Stadt mit toller Altstadt (Pseudofachwerk, nette Gassen, schöne Kirchen, alte Befestigungsanlagen etc.)! Besonders beeindruckend fand ich die omnipräsente Zweisprachigkeit, fast alle Straßenschilder in Bayonne sind französisch und baskisch (man versteht natürlich kein einziges Wort) und ein Buchladen scheint nur baskische Bücher zu verkaufen. Und überall baskische Fahnen.

Der Frühling hält auch hier durch, bei 20°C und viel Sonne sind der Jardin Public und die Quais eindeutig der schönste Aufenthaltsort - wenn da nicht manchmal die Uni dazwischenkommen würde...

13.3.07 23:05
 


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