Ségolène stolpert über Korsika

Nach langer Zeit hier mal wieder Neuigkeiten zum Thema Présidentielles (mon dieu, es sind ja nur noch knapp drei Monate! Endspurt!), sehr amüsant: gestern hat ein Humoriste bei der PS-Kandidatin Ségolène Royal angerufen und sich als Québecs Ministerpräsident Jean Charest ausgegeben. Bei diesem Telefonat hat er Ségolène ihre Äußerungen zur Eigenständigkeit Québecs vorgeworfen und meinte, das sei genauso, wie wenn er (oder sonstwer) sagen würde, Korsika müsse unabhängig werden. Darauf Ségolène: "Da wären übrigens gar nicht alle Franzosen dagegen" - ihr folgender Satz, das sei ein "Geheimnis" und sollte von dem "Ministerpräsidenten" nicht wiederholt werden, erübrigte sich allerdings, da die Gute schon längst auf Sendung im Radio war... Ja und dann war die Hölle los! Sarkozy lässt sich diese Auflage natürlich nicht entgehen und meint bierernst: "Korsika ist für mich keine Sache zum Spaßen. Es ist für mich sehr wichtig, dass Korsika zu Frankreich gehört. Das ist sehr ernst, das ist der Staat (la République)". Die Aussage sei ein Beleg für die politische Unsicherheit Royals (solche Sachen sage man halt nicht) und für die Uneinigkeit der PS und sowieso. Ja und seitdem (seit gestern...) ist das das Thema Nummer eins auf lemonde.fr (so wie Korsika eigentlich bei jedem Wahlkampf aufs Neue ein Thema ist): Die Haltung der beiden Kandidaten zur "Sache Korsika" (die Region hat einen für Frankreich einzigartigen Autonomiestatus, der in etwa mit dem z.B. der deutschen Länder vergleichbar ist) wird verglichen - Sarkozy war einst für größere Autonomie, hat diese Haltung aber längst geändert. Royal vertrat immer den Status Quo, ohne sich in dieser Frage jedoch sonderlich hervorzutun. Mit der grauen Eminenz Korsikas, Bastias Bürgermeister und Ehrenvorsitzendem der Parti radical de gauche, Émile Zuccarelli (man beachte übrigens den Namen...), hat sie sich schon im Sommer gut verstanden und die Unterstützung der genannten PRG gewonnen.  Aber eigentlich will sie sich jetzt gar nicht damit befassen. Ich finde Wahlkämpfe faszinierend. Und das Thema Korsika - naja, als Sarkozy am 5. Januar die Insel das letzte Mal besuchte, erinnerte ihn ein Selbstmordattentat (einziges Opfer: der Attentäter) an die harte Realität. Über Korsika könnte man jetzt lange philosophieren oder diskutieren... Aber das erledigen ja zum Glück die Damen und Herren der hohen Politik schon! (ah ja...) Übrigens: heute wurde der arme Comedian beschuldigt, im Dienste der UMP zu stehen. Er streitet das natürlich ab. Aber die PS ist sich ganz, ganz sicher *g*

27.1.07 23:53


Winter Wonderland

Jaaaaa, ich hab zu früh gejammert! Hier ist jetzt Winter! Natürlich muss ma sich darunter nicht gar zu viel vorstellen, aber ich bin begeistert!

Gestern Abend hats angefangen. Scheeregen bis Schnee, sehr matschig, dazu n Haufen Wind, die zehn Minuten Fahrrad zur Bar und zurück waren eigentlich scho genug, um mich völlig zu durchnässen. Mein Schlaf war dann eher unruhig, maßgeblich daran beteiligt dürfte wohl der sehr starke Wind gewesen sein, der ums Haus pfiff. Natürlich mit viel Schnee im Gepäck. Ja und heute früh - ich hab aus dem Fenster geschaut und wollte meinen Augen nicht trauen! Schnee! Echter! Eine richtige Schneedecke! Mittags bin ich dann zur Uni geradelt und musste natürlich alle paar Meter anhalten zum fotografieren, es war einfach zu schön! Die Fotos sind auch schon online, ihr könnt also bewundern, was so ein bordelaiser Winter alles kann! Das ein solcher in dieser Art und Weise schon mehr als ungewöhnlich ist, war aber auch nicht zu übersehen. Die Tram ist ausgefallen und die Leute sind richtiggehend vorsichtig durch den Schnee gelaufen - ein ungewohntes Gefühl sicher für die meisten! Ich war natürlich ganz besonders davon begeistert, dass Streuen oder Räumen in diesen südlich-maritimen Gefilden wohl unbekannt ist - da heute die ganze Zeit die Sonne geschienen hat, war das Rumkurven auf den geringfügig vereisten (und wenn nicht das, dann zumindest vermatschten) Radwegen doch sehr abenteuerlich! Auf dem ganz in weiß getauchten Campus war so gut wie nichts los, ebenso wie in meiner Vorlesung, und eine bekannte Französin die ich zufällig getroffen hab, hat schon gemeint, sie hat keine Ahnung wie sie heimkommen soll, da die Trams wirklich eindeutig überfordert sind (oder besser gesagt die Menschen, immerhin hab ich auf dem Heimweg n paar Leute an den Gleisen rumfummeln sehen, es besteht also noch Hoffnung) - und dass das wirklich ein Schnee ist, wie man ihn hier ewig nicht gesehen hat, meistens schneits zwar mal im Jahr, aber dann halt eher so wie am Dienstag, ohne das was liegen bleibt.

...aber ich bin begeistert - Und so haben wir heut abend auch mal wieder nen Grund, Glühwein zu trinken *g*

25.1.07 18:53


Ein Ratespiel

So... was ist das?

 

 

Na, schon eine Idee?

 

Ich weiß, es ist schwer

(ma kanns ja auch net wirklich erkennen...)

Ich verrat jetzt erstmal was da steht: in dem oberen Kästchen steht "Prusse" (Preußen) und in dem unteren "Hongrie" (Ungarn)

 

 

Dann will ich mal nicht so sein, hier kommt die Auflösung:

Dieses Kunstwerk ist meine Kopie einer leicht schematisierten "Landkarte" meines Profs von der Vorlesung über Zentral- und Osteuropa im 18. Jahrhundert. Das schwarze ist das Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Das Grüne symbolisiert insgesamt das Reich der Habsburger (man beachte die Lage Österreichs innerhalb des HRR), das Rote das der Hohenzollern (der Teil im Reich ist also Brandenburg). Das war die Art des Herrn, uns zu verdeutlichen, dass die Relationen / Entsprechung zwischen Brandenburg/Preußen, "Österreich-Ungarn" und dem HRR etwas komplexer sind und dass man doch bitte nicht alles gleichsetzen möge - hehres Ziel, geniale Methode!

Ich musste schon viiiel lachen

24.1.07 19:58


Alles ist relativ

Gestern vormittag ist das Unfassbare passiert - es hat geschneit! Ich hatte Uni, war aber geringfügig von den wunderbaren Flocken vor dem Fenster abgelenkt - und es waren richtige Flocken, die sich sogar nach Schnee angefühlt haben! Auf dem Boden sahs natürlich anders aus, Regenpfützen halt, aber ich war glücklich. Bis heute morgen. Schon beim Aufwachen erwartete mich eine SMS aus Großheubach - "hier liegt so ein bis zwei cm Schnee." Wenige Minuten später meldet sich das Handy wieder. Berichterstattung aus Bamberg: "Alles weiß! Der Winter kommt!" - und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, gerade eben dann noch eine Mail aus München: "ca 20 cm Schnee in der Innenstadt!" Muss ich noch erwähnen, dass meine Mitbewohnerin mir gerade sagte, dass sogar in Limoges (knapp 200 km nordöstlich von hier) Schnee liegt?

Tja, so werden einem die kleinen Freuden des Alltags verdorben

24.1.07 09:10


verdammt...

Ein guter Freund von mir, der mir sehr wichtig ist, hat heute den Kontakt zu mir komplett abgebrochen. So richtig krass, mit Name von der ICQ-Liste und meinen Blog aus seiner Linkliste löschen... Und das nicht, weil zwischen uns irgendwas Schlimmes oder Böses oder sonstwas vorgefallen wäre und er stinksauer oder so auf mich wäre, sondern wegen einer Sache, von der ich schon befürchtete, dass sie unser Verhältnis irgendwie verändert beziehungsweise beeinträchtigt - aber nicht so! Ich versteh es (und ihn) nicht wirklich, finds irgendwo unnötig, und es macht mich schon fertig... Er meinte, irgendwann könne / würde er wieder mit mir reden, aber - wann auch immer das sein soll... Jetzt hab ich irgendwie seitdem ständig an Deutschland gedacht, Probleme in Deutschland, wunderschöne Dinge in Deutschland... Und dazu kommt dann auch noch, dass jetzt hier bei n paar Leuten auch schon langsam Aufbruchsstimmung ist, die die nur ein Semester machen, gehen halt im Februar oder März auch schon wieder... Dann wirds hier n weng leerer... Ach verdammt ich bin grad n weng down...
21.1.07 20:18


Das zweite Semester

Mittlerweile ist das neue Semester auch schon wieder eine Woche alt, Zeit für erste Impressionen: Alles hat ganz wunderbar angefangen, als ich am Montag früh um halb zehn zu den Aushängen von Geschichte gegangen bin, um mir schnell noch meinen Stundenplan zu basteln. Natürlich waren da Menschenmengen, und natürlich hatte die Vorlesung in alter Geschichte, die ich sehr gerne machen möchte, um halb neun angefangen. Naja. Nächste Woche dann. Aber immerhin waren wundersamerweise alle Sachen ausgehangen, sodass mein Stundenplan dann um halb elf, pünktlich zur nächsten Vorlesung fertig war Ich habe diese Woche meine Vermutung (naja, eigentlich war es schon eine Gewissheit) bestätigen lassen, dass man in Frankreich ohne jegliche Lateinkenntnisse alte und mittelalterliche Geschichte studieren kann. Es gibt da ein nettes Modul im dritten Studienjahr, das nennt sich Methoden der mittelalterlichen Geschichte, und es gibt bei den TD-Gruppen unter anderem auch zwei, die sich "initiation au latin" nennen. Naja. Ich habe mich dann doch für die Gruppe Iconographie entschieden, aber es ist doch gut zu wissen, dass zumindest ein Drittel der Studenten dieses Semester mal ein lateinisches Wort liest Am Dienstag hatte ich beispielsweise einen TD über den Hellenismus, wahr auch sehr nett, allerdings alterniert der mit einem über das römische Kaiserreich, da bin ich ja persönlich auch ma sehr gespannt! Ich würd mir da gern was als Hauptseminar anrechnen lassen, der gute Herr Brandt scheint da auch sehr offen zu sein, aber wie ich ihm eine Hauptseminarsarbeit verkaufen soll, in der mangels Möglichkeiten keine original lateinische Quelle aufgegriffen wird, ist mir noch schleierhaft. Vielleicht probier ichs einfach mit dem Hellenismus... Letzter erwähnenswerter Punkt ist ein weiteres Seminar am Mittwoch, Geschichte von Zentral- und Osteuropas im 18. Jahrhundert. Der Dozent ist ja der Meinung, jenseits des Rheins fängt die Barbarei an. Sehr nett *g* Frisch und motiviert hab ich mir gleich n Referatsthema geschnappt, Polen und Europa in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts (das Bib-Angebot ist natürlich spärlichst), und darf nun mal wieder probieren, meine Gedanken in einen drei-Teile-Plan (und diesmal nun wirklich keiner mehr und keiner weniger, und gleichmäßig gewichtet!) zu zwängen Ach ja nochwas. In der Vorlesung über Europa in der Zwischenkriegszeit habe ich gelernt, dass der Marxismus nicht in Moskau erfunden wurde. Da geh ich nimmer hin.

Sturm war hier nicht wirklich, der Wind hat gestern Nachmittag / Abend n weng stärker geweht und gestern und heute ist Dauerregen. Sonst nix. Und die Woche hab ich zweimal Crêpes gebacken, für mich die ersten Male seit ich hier bin! Wurde Zeit - mit schön stinkendem Käse und Châtaigne-Crème

19.1.07 17:39


100 ml Regen...

... sollen hier eigentlich im Januar fallen. Stellt sich nur die Frage - wo bleiben die? Seit ich wieder hier bin, hats einen Tag lang so gut wie durchgeregnet, sonst war nix (vorher auch nicht). Ist sehr nett, aber ma hatte sich doch irgendwie auf einen schönen atlantischen verregneten Winter eingestellt... Das Ganze hat natürlich unbestreitbare Vorteile, so haben wir heute das Wetter (15°C) genutzt, um stundenlang draußen rumzulaufen, am Fluss entlang, über den Markt und dann noch in die Innenstadt, um zum ersten Mal für dieses Jahr bei nem Café draußen zu sitzen und sich die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen  Eine nette Beschäftigung für den letzten Tag vor dem neuen Semester könnte ma sich dran gewöhnen!
14.1.07 16:21


Bonne année?!

Am Mittwoch Abend, ich wollte grad schlafen gehen, habe ich meine Brille abgesetzt - und hatte plötzlich eine Hälfte in der Hand, das gute Stück ist (einen Monat vor seinem dritten Geburtstag in meinen Diensten) über der Nase auseinandergebrochen. Spaß. Da war natürlich nix mehr zu retten, und ich bin am Donnerstag zum Brillenladen gepilgert. Da habe ich viele neue spannende Optikervokabeln gelernt (ich weiß jetzt wie ma zum Brillengestell sagt und was, wenn die Gläser schmaler geschliffen werden...) und durfte mir für schlappe 200 Euro ne neue Brille inklusive Gläser (meine hatten leider so ne Form, dass ma sie kaum noch woanders verwenden kann) aussuchen... Dank meiner Kontaktlinsen hab ich die letzten Tage dann überlebt (und musste mal wieder feststellen, wie blind ich bin) und wundersamerweise war die Brille heute, fünf Tage früher als geplant, schon da.

Zweiter Akt zum Thema "schönes neues Jahr in Frankreich?!": der Ausflug mit Claudia nach Tours und Poitiers. Geplant war, dass wir gestern nach Tours fahren (mal wieder um fünf aufgestanden), dann abends nach Poitiers, dort übernachten und uns heute Poitiers anschauen. Gescheitert ist dieser Plan leider an der überwältigenden Belanglosigkeit von Tous. Bekannt ist diese Stadt (auch bei mir) durch ihr Ensemble an aufwendig restaurierten mittelalterlichen Häusern. Das mag auch so sein. Die mittelalterliche Altstadt ist sehr schön hergerichtet und verströmt eine prima Atmosphäre - allerdings nur, bis man aus dem ein paar Quadratmeter kleinen (naja...) Areal in die "normale" Stadt geht. Die ist nicht einfach nur eine normale große Stadt (knapp 300000 Einwohner), sondern eine hässliche Stadt, in der die Altstadt wie reingebastelt wirkt, es passt einfach nicht zusammen. Shopping ist auch nicht, die Haupteinkaufsstraße (wenn sie diesen Namen verdient) ist gar nicht schön, und außerdem anscheinend eine der Hauptverkehrsstraßen. So kams, dass wir nach ein bisschen Bummeln durch die Innenstadt und dem Besichtigen der Kathedrale Saint Gatien und der Basilika Saint Martin (die waren auch sehr interessant, nur das dazugehörige Museum hat nur von März bis November offen, schade, n weng Spätantike wäre nett gewesen) feststellen mussten, dass wir keine Lust haben, uns noch fünf Stunden lang in dieser Stadt zu langweilen. Planänderung also, wir sind gleich nach Poitiers gefahren, wo wir dann allerdings erst um dreiviertel vier, zwei Stunden bevor es dunkel wird (zum Glück sind wir weit im Westen...!), angekommen sind. Und das war nun wirklich schade, denn die Stadt ist wunderschön. Die Altstadt liegt auf dem Berg, wunderschöne kleine Straßen mit schönem (nicht so aufgemotzten) Häuserensemble, imposante Kirchen und Befestigungen... Das war natürlich auch im Dunkeln schön, aber schade wars trotzdem, v a weil es da einige interessante Museen gegeben hätte, die um die Zeit schon zu hatten!

Die Uni überzeugt dieses Jahr auch weiterhin nicht, am Donnerstag haben immer noch die wichtigen Infos gefehlt, von dem Mädel das am Freitag nochma nachschauen wollte hab ich noch nix gehört, muss also davon ausgehen, dass sich daran auch nix geändert hat - was ich mir gut vorstellen kann, da die gute Frau, die für die Stundenpläne verantwortlich ist, am Donnerstag auch nur sehr langsam das Arbeiten angefangen hat... Naja, also heißt es wohl, am Montag früh hingehen und sehr spontan den Stundenplan basteln, und bis dahin werde ich mich noch ein wenig als Einstimmung mit einem schönen dicken Wälzer über den Hellenismus befassen und meinen leicht kranken Hals mit literweise Tee kurieren...

13.1.07 18:49


Neues und Altes

Das neue Jahr ist da, auch in Frankreich! Und es geht auch hier mit guten Vorsätzen - und gar deren Einhaltung - einher: ich war richtiggehend schockiert und natürlich positiv überrascht, als ich am Montag im Supermarkt an der Kasse gefragt wurde, ob ich die Einkäufe in meine eigene Tasche packen will! Meine Mitbewohnerin hat mir dann erzählt, dass eine andere Supermarktkette nun auf ihre Tüten gedruckt hat, dass man diese als Müllbeutel verwenden könne - naja, immerhin etwas

Andere Sachen wiederum sind gleich geblieben. An erster Stelle wäre da das Wetter zu nennen, gut 10°C, am Montag komplett verregnet, aber sonst eigentlich auch für die Jahreszeit (irgendwie sollen im Januar durchschnittlich 100 ml runterkommen...) zu trocken. Gestern und heute war ich in der Uni, Stundenplan basteln, und auch da ist alles beim Alten: Manche Fächer haben die Listen mit Namen und Zeiten ihrer Veranstaltungen ausgehängt - die Historiker natürlich noch nicht. Naja, das Semester beginnt ja auch erst am Montag... Die Franzosen brauchen natürlich keine zeitigen Infos, da sie eh alle fast das Gleiche machen müssen und in die TD-Gruppen eingeteilt werden - aber für uns wärs doch ganz hilfreich... Heute haben wir dann mal im Sekretariat nachgefragt, da wurde uns dann gesagt, dass diejenige, die die Stundenpläne macht, morgen wieder da sei, uns es eine gewisse Möglichkeit bestehe, dass die Infos bis spätestes Freitag da sind - also, geben wir die Hoffnung nicht auf!

10.1.07 13:36


de retour

Sodala, da bin ich wieder - leicht übermüdet von den 23 Stunden Busfahrt (bzw sieben davon waren Rumsitzen im Pariser Busbahnhof, von 5:30 bis 12:30 Uhr, kalt wars da!), aber auch noch nicht so ganz in Schlafstimmung... Schön wars daheim, sehr schön, auf jeden Fall

Viele liebe Menschen getroffen, die einem halt doch fehlen, viel gemacht (sogar Ämtergänge etc. *g*) - in drei Wochen bringt man ja doch viel unter (nur der Schnee hat gefehlt, verdammt)! Allerdings hab ich auch gemerkt, gegen Schluss dann, dass ich schon wieder dabei bin, mich viel zu sehr einzuleben, v a während der Zeit bei meiner Familie, wo ich doch relativ lange war - meine Mutter hat schon gemeint, ma gewöhnt sich wieder an mich. Schon n Unterschied zu den ersten Tagen, wo ich das Gefühl hatte, alle in Bamberg reden ein extremes Oberfränkisch und insgesamt halt ne komische Sprache Und ich hatte mich natürlich auch irgendwie schon wieder so n bissl eingewöhnt... Aber jetzt bin ich ja wieder hier, und das ist gut so, gibt noch viel zu tun! (ma will ja wieder was zu berichten haben in diesem netten Blog)

Naja, meine bisherigen Pläne für die nächsten Monate breite ich n andermal aus, Schlafen wär jetzt doch ma ganz vernünftig...

7.1.07 00:02


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]

Gratis bloggen bei
myblog.de