Es neigt sich dem Ende zu

Mit Riesenschritten! Jetzt sind es nur noch wenige Tage, dann ist das Auslands"jahr" (haha) Geschichte... Am Sonntag kommen meine Eltern und am Mittwoch früh fahren wir los. Richtig bald, sozusagen! Vor einer Woche hatte ich ja nochmal Besuch, Gelegenheit zum vierten Mal Düne (und schon wieder anders! diesmal ohne alles - ohne Regen, Sonne und sogar ohne Wind!), ein bisschen Bordelaiser Nachtleben (nen richtigen Cocktail zu 9,50 € habe ich mir vorher auch nicht gegönnt) inklusive lustiger Jungs, die uns gleich mit nach St Emilion nehmen wollten, wo ihre Eltern auf nem Weingut arbeiten... Ahja Tja, seit Sonntag bin ich wieder allein, und fühl mich doch schon nicht mehr so wirklich hier anwesend... Viel zu organisieren, hab mein Konto ekündigt, mich weiterhin mehr oder weniger geduldig mit der Uni auseinandergesetzt (sie wollen mir mein - fast vollständiges - Belegblatt jetzt schicken... Ich weiß noch nicht ob ich dran glauben soll), mit Packen und Möbel Auseinandernehmen angefangen und den neuerlichen Einbruch des Sommerwetters nach mal wieder Ewigkeiten voller grauer Kälte zu Fototouren durch die Stadt genutzt. Meine schon ewig geplante Fahrradtour an der Küste entlang nach Süden ist dem Wetter ja schon zum Opfer gefallen (verdammt... habe ich schon im Herbst erwähnt dass mir das Fahrradfahren doch sehr fehlt? Also das jenseits der genialistischen Strecke zur Uni...), ich war jetzt auch nur einmal am Meer radeln, der Aufwand ist für einen Tag doch sehr hoch. Ja und sonst? - von allen möglichen Leuten Abschied nehmen, Lesen, was für die Uni daheim tun (es lebe der französische Literaturkanon und natürlich das Germanistikselbststudium *g*). Wie gesagt, so ganz fühl ich mich nicht mehr anwesend. Die Uni ist jetzt ja schon seit über nem Monat rum, und in der Zeit war ich selbst viel weg und ja auch mit zwei Freundinnen von daheim zusammen. Und es leert sich doch ganz deutlich hier - während ganz Frankreich zu den Eltern aufbricht (ihr wisst schon, die Kinder hier...), sind mittlerweile doch auch schon sehr viele Erasmusler abgezogen. Denen ich ja auch bald folgen werde - ich finds natürlich immer noch sehr schön hier (tjaja, die übliche Hin- und Hergerissenheit mit sämtlichen lachenden und weinenden Augen), aber die meisten Sachen, die ich jetzt noch mache, kann ich auch daheim machen - mal abgesehen von nervigen Behördengängen auf französisch, sie werden mir fehlen Ja, in ner Woche bin ich also in Deutschland. Ich bin gespannt und freu mich doch schon sehr auf alle und Vieles in der guten alten Heimat

24.5.07 20:23


... und nochmal Urlaub...

... jetzt aber der letzte fürs Erasmusjahr! Von Mittwoch bis Montag war ich bei Eva in Granada, nachdem sie vorher für vier Tage bei mir gewesen war. Die Tage hier waren leider sehr von schlechtem Wetter geprägt, und außerdem hat der obligatorische Dünenausflug gefehlt - wie wir in Arcachon feststellen durften, gibt es da sonntags keine Busse hin, sehr eigenwillig...

Spanien also: 17 Stunden Busfahrt, wunderbar mal wieder, das reicht jetzt auch für die nächste Zeit! Ich durfte feststellen, dass es auch in Andalusien Anfang Mai richtig kalt sein kann - das war zumindest bis einschließlich Freitag der Fall. Granada ist eine sehr interessante Stadt, ein Stückwerk aus alter arabischer Stadt (weiße schicke Häuser mit viel Garten), einer "Altstadt" aus dem 17./18. Jh. (die auch sehr klein ist), und vielen modernen Teilen. Das passt alles nicht wirklich zusammen, ist aber auch nicht hässlich Die ersten Tage sind wir dann auch viel durch die Stadt gelaufen und haben nen Haufen Geld in der Kathedrale und der Capilla Real, der Grabstädte diverser Könige, v.a. der in Granada ganz besonders beliebten und präsenten Isabella y Fernando, gelassen. Am Samstag gings dann passend zum guten Wetter ans Meer, direkt südlich von Granada. Wunderschön! Das ist ja schon Mittelmeer, aber dafür wars wirklich sehr wellig, zudem hatte das Wasser schon ne angenehme Temperatur, und die Natur ist natürlich faszinierend, besonders auch die Fahrten durchs gebirgige Andalusien. Am Sonntag bin ich dann in die Alhambra, nachdem ich es ca. 4 Wochen zuvor gerade noch geschafft habe, ein Ticket zu ergattern... Sehr touristisch, sehr voll, aber natürlich super interessant! Da kann mas gut ein paar Stunden aushalten Insgesamt also wieder sehr schöne Tage und die Möglichkeit, mal wieder mein doch stark angerostetes Spanisch auszugraben! Spanien kann ja schon deprimieren - doch deutlich billiger als in Frankreich, das meiste! Besonders fasziniert war ich ja von den Obst- und Gemüsepreisen (hier sind Erdbeeren mittlerweile immerhin schon auf ca. 5-6€ pro Kilo gesunken, Gurken z.B. kosten aber immer mindestens 90c) und von der Tapaskultur. Die bedeutet in Granada, mehr noch als sonstwo in Spanien, nämlich, dass man zu jedem Getränk (1,50-2€ für z.B. nen Wein oder ne Cola) was zu essen dazubekommt - das ist nie übermäßig viel, aber von drei Tapas kann man schon satt werden, und außerdem sinds echt leckere und abwechslungsreiche Sachen! Könnt ma sich dran gewöhnen...

Der Urlaub wurde natürlich noch versüßt durch das Top-Ereignis des Jahres, den 2nd tour... Gleich am Mittwoch Abend haben wir uns per Internet das Fernsehduell angeschaut, 2 1/2 Stunden lang... Im Gegenatz zu Deutschland sitzen die zwei Kandidaten sich gegenüber, dazwischen die üblichen fablosen französischen Moderatoren. Ségo war deutlich souveräner als nach dem 1er tour, aber doch noch deutlich krampfig teilweise (Versprecher etc.), und so richtig interessant wurde es, als sie beim Thema behinderte Kinder wirklich kaum noch ihre Tränen zurückhalten konnte und sehr emotional wurde ("nein, ich beruhige mich nicht!". Ein gefundenes Fressen natürlich für den ruhigen Herren gegenüber, und etwas, was sich v.a. eine Frau echt nicht leisten kann... Ja und der Sonntag dann. Dank einer großen französischen, v.a. Erasmus-, Gemeinde gabs in Granada in einer Bar französisches Fernsehen auf Großbildschirm. Die Kneipe war völig überfüllt - und die Stimmung richtiggehend unbeschreiblich. Unmengen heulender Franzosen, die erklärten, nicht mehr zurück zu wollen, bzw. das Land möglichst schnell wieder zu verlassen - schon krass! Natürlich war ich auch alles andere als fröhlich (und es ist ja auch nicht mein Land), aber die Reaktionen kamen mir schon sehr extrem - wenn auch sehr verständlich - vor! Das Ergebnis war ja wie zu erwarten, eine der höchsten Siege der Ve République... Ségo hat unheimlich gut geredet (verglichen mit vorher), man hat richtig gemerkt, wie eine Last von ihr gefallen ist. Und Sarko hat natürlich wunderbarst geschleimt. "Ich richte mich an alle Franzosen". Was mir besonders im Gedächtnis geblieben ist: Er hat sich als Europäer bezeichnet (weswegen ihn z.B. Angie auch so gerne hat, eigentlich bedeutet das v.a. dass er ein weiteres Referendum umgehen will - allerdings um den Preis, keine echte Verfassung, sondern nur eine leichte Erweiterung der bestehenden Kompetenzen anzustreben...) - was dann Le Pen in seiner Stellungnahme danach auch als den großen Unterschied zwischen ihnen beiden bezeichnete - gut, dass er noch einen sieht! Und er hat sich mal wieder gegen "repentir" ausgesprochen, Reue. Frankreich ist toll, repentir schädlich und Selbsthass, etc... Da treffen sich die beiden Herren doch wieder. Ach ja: 63% der Le Pen-Anhänger haben im 2nd tour für Sarko gestimmt, es gab relativ wenige, die daheim geblieben sind... Vorgestern war nationaler Gedenktag der Abschaffung der Sklaverei, Sarko hat teilgenommen, was die Zeitungen gleich zu Kommentaren veranlasst hat, ob er damit nicht seinen anti-repentir-Prinzipien widerspricht. Das tut er. Vielleicht bedeutet das, dass er zumindest noch nen n bissl Anstand auch in dieser Sache wahren kann? - Über Algerien etc. wird es so wie es aussieht, auch in den nächsten Jahren keine öffentliche Diskussion geben... Tja, so siehts aus... Ich bin gespannt, wie es hier weitergeht! Es ist ja schon ein guter Zeitpunkt zum Heimfahren... Mal sehen, wie er sich in der Tagespolitik verhalten wird, ob er seinen extremen Tonfall doch noch mehr der Wirklichkeit anpassen wird?! Die Hoffnung stirbt zuletzt...

12.5.07 19:21


l'entre-deux-tours

Da hätten wir nun also ein klassisches Duell. Ségo-Sarko, links gegen rechts. Und die Erfahrung eines genialistischen französischen Wahlsonntags, die ich euch natürlich nicht vorenthalten will.

Der Fernseher wurde noch aufgetrieben, eine Deutsche wohnt in ner WG mit Fernseher, das musste natürlich genutzt werden! Ich bin da also mit meinem Ségo-Propagandamaterial von vor drei Wochen aufgetaucht, bereit fürs Wahlgetümmel Es war zu spaßig! Die Ergebnisse sind ja sicher auch in Deutschland ein wichtiges Thema zur Zeit, Sarko hat ca. 30%, Ségo 25%, Bayrou (UDF, Mitte, sehr überraschend, da letztes Mal 6%) 18% und Le Pen 11%. Des Weiteren unzählige Kleinstparteien, v.a. linke. Insgesamt gab es 12 (!) Kandidaten, von denen halt 8 unter 4% und verdammt viele unter 2% erreichten. Die Franzosen sind schon lustig: Im Parlament gibt es keine 5%- oder Sonstwasgrenze, dementsprechend viele Parteien sind dort vertreten. Darüber kann man ja denken was man will, zumindest ergibt es einen gewissen Sinn. Das diese ganzen Parteien, vom rechten Mouvement Pour la France bis zu den Kommunisten, den Grünen (winzig hier), der revolutionären Liga und was auch immer, auch zu den Présidentielles antreten, ist eine andere Sache. Vor allem, da sämtliche Kandidaten der linken Parteien am Sonntag Abend erklärt haben, vorbehaltslos hinter Ségolène zu stehen und sie im 2nd Tour am 6.5. (also der Stichwahl halt) zu unterstützen - wie es die Tradition der linken Parteien ist. Stellt sich also die Frage - warum dann überhaupt??? Man muss dazu sagen, dass diese Parteien normalerweise etwas mehr Stimmen bekommen. Das extrem schlechte Abschneiden dieses Mal ist einem Phänomen geschuldet, das natürlich ein ganz großes Thema am Sonntag war: der "effet 21 avril" - also die Tatsache, dass der erste Wahlgang am 21. April 2002 damit geendet hat, dass Le Pen (und nicht der PS-Kandidat Jospin) in den zweiten gekommen ist. Die Angst vor einer Wiederholung war ja groß in Frankreich, und das hat sicher zu einer überdurchschnittlich großen Unterstützung der PS geführt. Für die UMP wiederum bedeutete der "effet 21 avril", besonders weit rechts fischen zu gehen. Und das hat Sarkozy ja gemacht - ich weiß nicht, wie stark man das so mitbekommen hat, aber es ist teilweise sehr grauslich! Bayrou, der Mann der UDF, ist jetzt natürlich in einer interessanten Position. Kandidat der "Mitte", und weitaus erfolgreicher als man noch vor einigen Monaten gedacht hätte! Schon am Sonntag Abend haben PS und UMP begonnen, um seine Gunst zu buhlen - und in der Fernsehdiskussionsrunde war die einzige Frage an die UDF-Vertreter eigentlich nur, wann Bayrou seine Wahlempfehlung (auch was ganz Normales von den im 1er tour ausgeschiedenen) ausspricht - ich bin gespannt, was er im Endeffekt sagen wird! Die Fernsehdiskussionsrunde war eh noch so ein Fall für sich - gegen die wirken deutsche Politiker richtiggehend zahm und gesprächsfähig! Es war schon krass, wie sehr sich alle gegenseitig niedergebrüllt und unterbrochen haben *g* Man kann wunderbar lange Minuten damit verbringen, sich mit "Monsieur" - "Madame" gegenseitig davon überzeugen zu wollen, dass man doch nun mit Reden dran wäre... Auch die Moderatoren hatten so gar keine Chance *g* Durch die vielen Kandidaten (und Le Pen...) war natürlich ein sehr breites Spektrum anwesend, besonders aufgefallen sind natürlich Le Pens Tochter und der Mann vom Mouvement Pour la France... Die Wahlbeteiligung lag bei über 80% - höher als jemals zuvor in der 5e République, und verglichen mit deutschen Verhältnissen - naja! Aber man muss natürlich dazusagen, dass es bei den Parlamentswahlen ganz anders aussieht... Die sind übrigens diesen Sommer, kein Mensch kümmert sich drum. Naja, das präsidiale System halt...

Kurz gesagt, so eine Wahl in Frankreich ist echt ein Erlebnis! Ich finds schon direkt schade, dass ich zum 2nd tour in Spanien bin, der muss auf jeden Fall verfolgt werden! Und bis dahin - was sagt Bayrou, was sagt Le Pen, was machen Ségo (an ihrem Auftreten feilen?) und Sarko (noch weiter rechts fischen, um Le Pen-Anhänger zu mobilisieren, oder doch eher gegen Mitte = Bayrou?)? Man kann gespannt sein! Aber realistischerweise muss man ja sagen, dass die Chancen von Ségolène Royal eher sehr gering sind...

Die Formulierung "l'entre-deux-tours" habe ich übrigens von einem Artikel auf lemonde.fr. Die Konstruktion erinnert an l'entre-deux-guerres, die Zwischenkriegszeit - und wird meines Wissens nach im Allgemeinen auch nur in diesem Kontext gebraucht. Das sagt doch schon wieder was über die französische Politik aus

25.4.07 23:35


Bretagne

Die Ferien haben angefangen - höchst verdient, versteht sich, nach zwei aneinandergeklebten Semestern Die Klausur am Mittwoch Nachmittag - ein Aufsatz über Polen im 18. Jh.- war auch meine letzte Veranstaltung gewesen. Und mittlerweile hab ich meine erste höchst abwechslungsreiche Ferienwoche hinter mir! Von Donnerstag bis Montag war Lukas da, nach der Regenerierungsphase sind wir Sa und So an den Atlantik zelten gefahren. Man muss ja dazusagen, dass es hier die ganze Zeit deutlich kälter und ungemütlicher als in Deutschland war - eher so 15 Grad und diesig etc. Das war am Wochenende natürlich nicht anders gewesen, aber so n Atlantik (direkt an der Grenze F-Esp) ist natürlich immer schön, wenn ich auch aufs Baden verzichten musste Was ich interessant fand: sowohl auf französischer als auch auf spansicher Seite waren die Straßenschilder etc. zweisprachig - allerdings in Frankreich oben französisch, dann baskisch und in Spanien erst baskisch, dann spanisch. Da merkt man doch deutlich, welchen Status dieses Volk in den beiden Ländern hat - bzw. nicht hat!

Nach kurzer Verschnaufpause gings dann am Mittwoch mit Christine in die Bretagne, bis gestern Abend. Wir sind mit dem Zug nach Quimper gefahren, das ist schon relativ weit westlich, aber im Landesinneren - eine nette kleine Stadt, alt mit schön restaurierten Häusern, gemütlichen Gassen und mindestens einer Crêperie an jeder Ecke! Ganz typisch bretonisch gabs dann Abends auch einen bretonischen Crêpe mit Ziegenkäse und Apfel, begleitet natürlich von Cidre! Am Donnerstag gings nach Concarneau, ein kleines Städtchen am Meer, bekannt für seine befestigte Altstadt aus der Zeit, in der die Bretagne noch de facto ein unabhängiges Herzogtum war, also bis ins 16. Jh., die auf einer Halbinsel ins Meer hineinragt. Sehr schick, sehr touristisch, aber im April geht das ja zum Glück noch! Mittlerweile war auch hier der Frühling angekommen, immerhin Sonne und n weng über 20 Grad. und so konnten wir uns Nachmittags n weng am Atlantik sonnen, fürs erste nur mit den Füßen im Wasser Freitag Nachmittag gings dann weiter anch Quibéron, das ist eine sehr schmale Halbinsel, die am Süden der Bretagne dranhängt. Wunderschön, haben uns ein paar Menhire angeschaut und sind dann noch Baden gegangen - also zumindest ich auch wirklich, das Wasser war (für Atlantik, für Bretagne!) richtiggehend warm, und die Luft sowieso Abends dann netter Sonnenuntergang an der anderen Seite der Halbinsel, der Côte Sauvage, die ihren Namen durchaus verdient hat und nette bretonische Klippen hat Die letzte Station war dann gestern Nantes, wir sind mittags um kurz vor zwei angekommen und mussten um halb sechs schon weiter, weil der letzte Zug aus mysteriösen Gründen verschollen war (die Bahn konnte uns nicht wirklich weiterhelfen...). Nantes ist eine sehr schöne und interessante Stadt, zu nennen ist hier v.a. das Schloss, auch größtenteils aus dem 15. Jh. Nantes war die Hauptstadt der Bretagne, und die Herzöge haben sich da schon einen sehr großen und sehr schicken Klotz hingestellt, der wunderbarerweise auch zugänglich ist (also Hof und Mauern), ohne Eintritt zahlen zu müssen. Die Innenstadt ist auch sehr schön, wir mussten halt leider tendenziell eher durch rennen... War auf jeden Fall ein toller Urlaub gewesen!

Mir bleiben noch wenige Stunden, um einen Fernseher zu suchen. Die 1er tour läuft seit acht Uhr heute Morgen, um 20 Uhr schließen die Wahllokale, und dann möchte ich informiert werden! Berichte über die Wahlparty werden geliefert

22.4.07 12:00


Leer wirds...

So richtig leer! Vor ner Stunde ist Claudia abgefahren, nachdem sie vor anderthalb Wochen sehr spontan beschlossen hat, dass sie daheim das Sommersemester noch machen will, da das sonst irgendwo verschwendete Zeit ist. Damit hat sie mich natürlich erstmal auch in eine kleine Sinnkrise gestürzt - das zweite Semester ist hier ja wirklich so gut wie aus (heute Nachmittag habe ich meine letzte Klausur, es sei denn ich krieg mich noch für eine in zwei Wochen motiviert) - und daheim gehts am Montag wieder los! Ich denke, die zwei Abschiede vor zwei Wochen, jeweils eben auch Deutsche, die jetzt daheim ins Sommersemester starten (die hatten das aber auch so vor), haben sie da schon sehr beeinflusst (und die Tatsache, dass ihr Freund das gleiche macht). Ja wie gesagt, da hab ich mir dann natürlich auch Gedanken gemacht, v.a. auch (mal abgesehen davon, dass ich mich nach ner gescheiten Uni sehne), weil jetzt doch schon ziemlich viele Leute weg sind. Aber das hat sich zum Glück schnell wieder gelegt - klar, die Uni ist jetzt rum, aber dafür hatten wir ja auch die zwei Semester direkt hintereinander und ich bin ja durchaus motiviert, im Sommer (abgesehen von Geld verdienen, hoffentlich...) was für die Uni zu machen, Hausarbeiten schreiben und Mittelhochdeutsch lernen Und außerdem - das wären jetzt gut sieben Monate, eigentlich sind neun ja schon viel zu kurz und bestimmt kein Auslands"jahr". Klar, die Uni kennt ma jetzt, so viel Neues gibts nicht mehr zu entdecken - aber die Sprache und das lustige Volk hier ist ja auch noch da, und das sollte schon noch sieben Wochen (so kurz!) so bleiben! Und außerdem muss ich ja noch so viel reisen etc., dass ich gar keine Zeit für Heimfahren und ernsthaft studieren hätte (reisen bildet ja auch, ne?) *g* Tja, jetzt ists hier leer. Hab grad schon fleißig geputzt (sonst hätt ich ja lernen müssen...) und unser "Wohnzimmer" in Claudias Zimmer transferiert. Ich kann wieder schlafen, ohne dass jemand quasi in meinem Zimmer rumrennt und kann früh duschen, ohne Angst zu haben, jemanden aufzuwecken (der Auszugstermin passt ja eigentlich sehr prima, morgen krieg ich Besuch ). Ja und bald darf ich mich dann allein mit unserem Vermieter rumschlagen - gleiche Problemchen wie immer, er tut so als ob Ende Mai ausziehen - und keine Miete mehr zahlen - kein Problem ist, bestätigt aber auch keine Kündigungen und so, meint er will Nachmieter suchen, tut das bisher aber noch nicht. Naja ich geh dann einfach und lös mein Konto ja sowieso auf

Ja wie gesagt, leer ists. Letzte Woche zwei Abschiede, jetzt Claudia und heut Abend noch einer - das ist dann aber der letzte für diesen Schub, dann gehts Ende Mai weiter, da gehör ich dann ja auch dazu (und eigentlich so gut wie alle). Aber bis dahin natürlich noch viel Frankreich

11.4.07 11:23


ségosphère - La France Présidentielle

Nur noch 17 Tage bis zum 1er tour der Présidentielles! Auf ihrer Wahlkampftour hat Ségolène Royal heute in Bordeaux Station gemacht - das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, und so haben Felix und ich uns mit Unmengen anderer Menschen in einer großen Halle irgendwo am Stadtrand versammelt, um die gute, chancenlose PS-Frontfrau zu feiern. Es war wirklich klasse - knapp 15 000 Menschen (was natürlich dazu geführt hat, dass ich die gute Frau nur auf Leinwand sehen konnte) waren da! Nach nem Haufen meistens relativ guter Vorredner war dann der große Moment da und ein weiterer Beitrag zur Erweiterung der Rolle der Frauen in der großen Politik betrat die Bühne, frenetisch gefeiert versteht sich. Der Schlachtruf ist etwas einfallslos - "Ségolène Présidente", die Campagne steht aber eigentlich unter dem Titel "La France Présidente", was schon ganz nett ist, da "présidente" ja nicht nur "Präsidentin" heißt, sondern auch die weibliche Form des entsprechenden Adjektivs ist - und dass "La France" schließlich weblich ist, wurde heute Abend auch das eine oder andere Mal erwähnt Mme Royal tut sich noch etwas schwer mit öffentlichen Auftritten, aber sollte sie tatsächlich Präsidentin werden kann sich das ja noch ändern, es wurde auch heute mit wachsendem Enthusiasmus schon besser... Der Inhalt war wie zu erwarten, Wahlkampfveranstaltung halt: Wir arbeiten zusammen und ich höre das Volk und Sarkozy ist böse. Wir sind ja im Département Girondin, also demjenigen, nachdem sich die Gruppe gemäßigter Demokraten benannte, die die Generalstände von 1789 und die republikanische Verfassung von 1791 prägten, 1793 aber tragischerweise fast alle von Robespierre guillotiniert wurden - auf diese glorreiche Vergangenheit musste Ségolène natürlich hinweisen, wie sie allerdings auf die Idee gekommen ist, Sarkozy als "Jacobin" zu bezeichnen, ist mir schleierhaft... Man kann dem Knaben ja so einiges nachsagen, aber nicht, dass er ein linksextremer Terrorist und Königsmörder ist  Besonderen Schwerpunkt hatte in ihrer Rede die Jugend - Sarkos Verhalten während der Vorstadtunruhen 2005 ist für die PS natürlich ein Thema, das nie ausgedient hat! Und sonst: Wirtschaft, Soziales, Bildung halt. Und viele Frankreichfahnen. Und etwas, mit dem ich mich dringend näher befassen muss: Sie möchte anscheinend die Verfassung etwas verändern, ich glaube (hoffe) in eine Richtung, die etwas von der Präsidialrepublik wegführt. Das Projekt heißt 6ème République (die fünfte hält ja scho viel zu lang, so geht das doch nicht!) und sie möchte irgendwie schon im September den Franzosen ein Referendum dazu unterbreiten. Irgendwie so. Dann kam endlich das Thema, auf das ich schon lange gewartet habe, Europa. Keine leichte Aufgabe, aber sie hat es prima hingekriegt, Frankreichs "non" zu euphemisieren - muss sie ja auch, denn sie verfolgt eine durchaus europafreundliche Politik: eigentlich seien doch alle gar nicht gegen Europa, der Laden käme ihnen nur zu unorganisiert vor und der politische Aspekt des Zusammenschlusses werde nicht genug betont (das fand ich nun etwas zynisch). Zur Berliner Erklärung und der EU an sich / dem "Stichtermin" 2009 hat sie sich nicht geäußert. Mittlerweile neigte sich die Rede dem Ende zu, es war Zeit für das Finale Furioso. Das Beste kommt natürlich zum Schluss, und das Beste ist Frankreich: Ausgehend von den Reflexionen über Europa und die Welt kam Ségolène zu dem Schluss, dass Frankreich stolz auf sich sein muss und auf das was es der Welt brachte / bringt, und vor allem auf seine Geschichte. Die Revolution von 1789 hat die Welt verändert, und der Weg wurde ihr bereitet von Denkern wie Montesquieu (der ja praktischerweise auch von hier ist). Frankreich ist toll und hat eine große Vergangenheit, dessen sollen sich alle immer bewusst sein - und damit das so weitergeht, wählt Ségolène. Das ist die Kurzfassung, wie oft sie tatsächlich das Wort "histoire" in den Mund genommen hat, weiß ich nicht. Als dann die Rede schloss mit einem "Vive la République - Vive la France" brach im ganzen Saal eine Begeisterung aus, die die bisherigen auch schon durchaus enthusiastischen Szenenapplause um Längen übertraf. Und dann, zum Schluss: Die Marseillaise. 15 000 Menschen besingen aus voller Kehler Tyrannentod und blutgetränkte Ackerfurchen, und das mit einer überbordenden Begeisterung. Ich fands toll! Wie faszinierend, wenn auch sehr eigen und nicht ganz unproblematisch (v.a. in Sachen eigene Geschichte in den Himmel loben), ich den französischen Nationalstolz finde, habe ich sicher schon das eine oder andere Mal erwähnt, die gehäufte Erwähnung der tollen Vergangenheit hat mich auch nicht wirklich überrascht, aber es ist doch nochmal was anderes, das mitzuerleben! Schwer zu beschreiben wenn man das aus Deutschland einfach nicht gewöhnt ist - aber die Erinnerung an über 200 Jahre zurückliegende Großtaten (naja, revolutionäre, weltumwälzende Taten im besten Sinne eben!) verbunden mit einem gewissen Sendungsbewusstein (und das ist ja auch wahr, 1789 war der Anfang! oh ich merk grad, ich werd selbst enthusiastisch *g* - naja ich musst mich auch direkt zusammenreißen, die Marseillaise nicht auch lauthals mitzuschmettern) ist einfach was, das zieht bei den Menschen! Und dann dieser Schlussruf auf die Republik (das würde bei uns auch niemand sagen, auch wenn man unsere Verfassung ja durchaus loben könnte, aber hier steht natürlich viel mehr hinter diesem Wort) und natürlich auf das Land, faszinierend! Ich fands sehr schade, dass ich in Deutschland noch nie auf so einer großen Wahlveranstaltung war, aber ich denke mal, da werden nicht so viele Flaggen geschwenkt und auch keine Hymne gesungen (was hier gewiss auch bei allen Parteien gleich ist)! Ja, bei solchen Gelegenheiten merke ich irgendwie wieder, was für ein faszinierendes Völkchen diese Franzosen doch sind, uns zwar in Vielem sehr ähnlich, aber es ist auch nicht das Schlechteste, mal neun Monate Zeit zu haben, sie mit ihren ganzen Eigenheiten kennenzulernen!

Ich will das Sarko noch kommt. Ich mag den Vergleich sehen. Aber dann klatsch ich net und bekleb mich nicht mit tollen "demain ne se fera pas sans toi"-Aufklebern *g*

6.4.07 00:00


Rebus

Heute gibts ein besonderes Schmankerl für die frankophone Leserschaft, das ich in der Vorlesung über Zentral- und Osteuropa (trotz der genialistischen Landkarte von vor ein paar Wochen eigentlich dieses Semester meine Lieblingsvorlesung, der Prof weiß was und ist auch durchaus spaßig) kennenlernen durfte.

Es handelt sich um eine Nachricht, die Friedrich II von Preußen, Liebhaber und Kenner französischer Kultur und Sprache, an Voltaire sandte, ebenso wie dessen Antwort.

Hier also Friedrichs Brief:

           p                              si

 ____________         à      _____________

     venez                           sans

 

Und Voltaires Antwort:

                     G  a

Den zweiten Teil von Friedrichs Botschaft fand ich ziemlich leicht, beim ersten musste ich gut grübeln, und Voltaire hat mich überfordert (das von Friedrich find ich aber auch besser, muss ich sagen) - und wie siehts mit euch aus?

Nu denn, immer her mit Lösungsvorschlägen!

22.3.07 00:53


Hochschulwahlen

Von gestern bis morgen sind hier Hochschulwahlen. Gewählt werden die studentischen Vertreter im Conseil d'Administration (Budget, Politik) und im Conseil des Etudes et de la Vie Universitaire (Organisation des Studiums, Klausuren, studentisches Leben). Die Wahlen finden alle zwei Jahre statt. Die Repräsentanten wählen außerdem den "Vice-président étudiant" und haben 35 der 140 Stimmen bei der Wahl des Rektors.

Bereits Mitte letzter Woche bekamen alle Studenten einen Brief von der Uni mit der Einladung, zu wählen, beigefügt waren die Flyer der Hochschulgruppen. Auftakt zu einem exzessiven Wahlkampf. Es gibt fünf Gruppen - Unéf, Oxygène, Cé, Sud und ARB3. Unéf und Cé sind Bestandteil landesweiter Gruppen, bzw "syndicats étudiants", also "Studentengewerkschaften". Davon ist Unéf die alteingesessene und Cé die wunderbar neue Alternative, die sich gegen die "archaische Sichtweise der Gesellschaft der Unéf" wendet. In den Programmen lassen sich aber nicht wirklich große Unterschiede feststellen, alle Gruppen haben in etwa folgende Ziele: Mehr Geld für kleinere TD-Gruppen und mehr Dozenten und so (na klar), Ausbau des virtuellen Campus, Vorbereitungsmodule für die Abschlussprüfungen und Ausweitung des "berufsorientierten" Studienangebots, Verbesserung der Situation ausländischer Studierender, bessere Informationen für Studienanfänger und in Bezug auf Berufswahl. Dazu kommen beispielsweise bei Oxygène und ARB3 Nutzung alternativer Energien und Mülltrennung ebenso wie eine Verschönerung der Grünflächen des Campus und Ausbau der Radwege, was durchaus nett klingt, bei Oxygène außerdem die ebenso nett klingende Forderung nach mehr Förderung für Auslandsaufenthalte (bzw. mehr Angebot), bei einigen Gruppen der Wunsch nach mehr Interdisziplinität. Cé will eine "Orientierungsbilanz" nach dem 1. Semester, Sud stellt sich gegen den angeblich omnipräsenten Sexismus. ARB3 will eine Evaluation der Lehre, was durchaus Sinn macht, und außerdem eine erleichterte Freistellung von den Contrôles continus, was ich geringfügig bescheuert finde. Aber sie wollen sich auch für eine größere Durchsichtigkeit der Hochschulpolitik stark machen. Irgendwer, ich glaub Unéf oder Cé, will die Contrôles continus ganz abschaffen und wirbt außerdem mit "Klausuren leichter machen". Ahja. Insgesamt muss ich aber sagen, dass ich den exzessiven Wahlkampf hier sehr prima finde. Seit Montag wird ma auf dem Campus mit Flyern nur so zugeschüttet, und es steht auch wirklich was drauf! - Wie sie ihre Ziele erreichen wollen natürlich nicht... Aber ich finde, die Information an sich könnte durchaus Vorbildfunktion haben Die Studenten pilgern auch durch die Veranstaltungen und machen Werbung für sich, was irgendwann ebenso nervig werden kann wie, zum zwanzigsten Mal auf dem Campus angesprochen zu werden - aber wenn man dann wählen war (Erasmusler kriegen zwar die Unterlagen, aber auf den Listen stand mein Name trotzdem nicht... naja, irgenwo haben sie mich dann vermerkt) kriegt ma nen tollen Aufkleber "ich war wählen" und wird meistens in Ruhe gelassen Heut wurds dann irgendwann übrigens richtig genial, die legen sich echt ins Zeug! Irgendein ARB3-Mensch ist bei über 20°C in nem Pandakostüm rumgelaufen (keine Ahnung warum), und bei Cé gabs Livemusik mit Geige und Saxophon... Sollte sich Bamberg daran ein Beispiel nehmen?

15.3.07 00:31


Frühling und Meer

Seit heut früh ist Lisa wieder fort. Eigentlich wollte sie ja am Sonntag schon wieder zurück nach Dijon fahren, aber das Auto ihrer Mitfahrgelegenheit hatte nen Achsenbruch oder so, und das hat sich natürlich n weng gezogen... Aber noch n weng Bordeaux ist ja auch nie das Falscheste! Waren auf jeden Fall schöne Tage gewesen, wir hatten uns ja auch scho n weng länger nimmer gesehen, irgendwann im August oder so. Und natürlich sind wir auch fleißig durch die Gegend gefahren:

Am Freitag erstmal obligatorisches Programm, Arcachon und Dune de Pyla. Nicht, dass ich schon genug davon hätte, aber ich war auch nicht unerfreut über die besondere Prägung dieses Ausflugs durch besonders geniales Wetter - Düne im Regen hatte ich noch nicht! War sehr prima, der Regen war nicht wirklich stark, aber durch den Wind hatte er doch eine sehr durchnässende Wirkung, und gesehen hat ma auch nicht wirklich was von der Düne aus - und wir hatten die Düne mal wirklich fast für uns allein!

Am nächsten Tag gings gleich wieder ans Meer, diesmal auch für mich was neues. Biarritz bei strahlendstem Sonnenschein und Frühlingstemperaturen, prima Sache Ich war positiv überrascht, dachte eigentlich, dass das die reinste Betonburg ist, dabei ist der "Stadtstrand" schon sehr schön hergerichtet und nicht jeder Blick durch Hotels verschandelt. Allerdings kann ich mir schon vorstellen, dass das im Sommer anders ist, der Sandstrand und die schön bepflanzten Felsen waren jetzt schon stark bevölkert! Ja, und natürlich richtiger Atlantik, richtige Wellen... Schööön Auch wenn wir diesmal nur mit den Füßen im Wasser waren. Danach sind wir nach Bayonne gefahren, das ist ja so gut wie an Biarritz drangewachsen. Bayonne liegt nicht am Meer - aber ist dafür eine wunderschöne Stadt mit toller Altstadt (Pseudofachwerk, nette Gassen, schöne Kirchen, alte Befestigungsanlagen etc.)! Besonders beeindruckend fand ich die omnipräsente Zweisprachigkeit, fast alle Straßenschilder in Bayonne sind französisch und baskisch (man versteht natürlich kein einziges Wort) und ein Buchladen scheint nur baskische Bücher zu verkaufen. Und überall baskische Fahnen.

Der Frühling hält auch hier durch, bei 20°C und viel Sonne sind der Jardin Public und die Quais eindeutig der schönste Aufenthaltsort - wenn da nicht manchmal die Uni dazwischenkommen würde...

13.3.07 23:05


Airbus und ein Kaffekränzchen

Ségolène Royal et Angela Merkel, à Berlin le 6 mars. | REUTERS/POOL

Ich bin gerade auf lemonde.fr auf dieses wunderschöne Bild gestoßen, das ich allen Freunden der deutsch-französischen Freundschaft und der Frauenemanzipation natürlich nicht vorenthalten will! Mh, das wär scho was--- *g*

Die Damen haben sich heute zum ersten Mal getroffen, und haben anscheinend nicht nur über Frisuren, Makeup, Klamotten und Männer geredet, sondern auch über den harten politischen Alltag, zu nennen wäre hier der Konflikt um das Airbus-Unternehmen. Deutsche Politiker fürchten, dass der französische Einfluss zu groß werden könnte, und spiegel.de widmet dem Thema auch einen leicht unfreundlichen Artikel (dass das Pendant auf lemonde.fr weitaus freundlicher ist, kann natürlich darauf hindeuten, dass die Sorgen der Deutschen nicht unbegründet sind, was weiß denn ich). Viel spannender sind natürlich Ségolènes Kommentare zu ihrer Wunsch-Kollegin: Das Treffen sei gut verlaufen, in einem angenehmen Klima und mit einer "certaine complicité". Sie schätzt die mutige Seite an Angie, einer "femme très pragmatique".

Ja, die Frauen. Ich bin sicher, die Welt würde ein kleines bisschen besser werden

6.3.07 19:11


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